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Сергей Есенин

Der goldne Wald

Отговорила роща золотая
Берёзовым, весёлым языком,
И журавли, печально пролетая,
Уж не жалеют больше ни о ком.

Кого жалеть? Ведь каждый в мире странник -
Пройдёт, зайдёт и вновь оставит дом.
О всех ушедших грезит конопляник
С широким месяцем над голубым прудом.

Стою один среди равнины голой,
А журавлей уносит ветер в даль,
Я полон дум о юности весёлой,
Но ничего в прошедшем мне не жаль.

Не жаль мне лет, растраченных напрасно,
Не жаль души сиреневую цветь.
В саду горит костёр рябины красной,
Но никого не может он согреть.

Не обгорят рябиновые кисти,
От желтизны не опадёт трава,
Как дерево роняет грустно листья,
Так я роняю грустные слова.

И если время, ветром разметая,
Сгребёт их все в один ненужный ком…
Скажите так… что роща золотая
Отговорила милым языком.

Der goldne Wald ist lange schon verblüht
Mit bunten Birkenblättern auf der Erd'.
Und Kraniche, die traurig vorbeifliegen,
Bedauern jetzt niemanden mehr.

Ach, wen bedauern? Ist jeder doch ein Wandrer,
Der kommt vorbei, hinein und wieder weg.
Von allen, die weg sind, träumt 's Gras im Garten
Und runder Mond ist wie ein großer Fleck.

Ich steh' allein inmitten kahlen Tales
Und Kraniche vom Winde sind verweht.
Ich denk' zurück an meine lustig' Jugend,
Doch alles, was es gab, ist mir noch wert.

Bereu' nicht Jahre, die umsonst vergangen sind
Und Blüten in der Seele auch nicht.
Im Garten brennt ein Ebereschenfeuer,
Der aber keinen warmt und auch nicht mich.

Es brennen keine Ebereschenzweige ab
Und wird kein Gras vergilben und kein Strauch.
So wie der Baum lässt traurig Blatter fallen,
So mache ich mit meinen Worten auch.

Und wenn die Zeit auf einmal wie der Wind
Sie alle wirft wie altes Mull ins Glut,
Sagt so: Der goldne Wald in seinem Glanze
Ist mit den schönen Blattern schon verblüht.

Übersetzung von Maxim Cicilanov